Ausrüstung und Gepäck

Die Frage nach der richtigen Ausrüstung für Wanderungen ist nicht ganz einfach zu beantworten! Es kommt auf die Jahreszeit und die Wetterlage an sowie auf die Art und Dauer der Tour. Weiterhin sind die Schwierigkeit der Tour, die Anstiege unterwegs und weitere Faktoren zu berücksichtigen! Grundsätzlich gilt: so wenig Ausrüstung und Gepäck wie möglich, so viel wie nötig!

Einige Tipps:
Ein guter gepackter Rucksack sollte auch bei Mehrtagestouren nicht mehr als 9 Kilo wiegen.  Auf kurzen (Halbtages-) Touren sollte man vor Tourenbeginn viel trinken und nur 1-1,5 Liter mitnehmen.  Wer vor Tourenbeginn den Wetterbericht checkt, kann u.U. die Regenkleidung oder den dicken Pulli im Auto lassen.  T-Shirts aus Merinowolle wärmen auch wenn man geschwitzt hat. Das Wechselshirt kann dann zuhause bleiben.

Zur optimalen Ausrüstung gehören folgende Gegenstände: Rucksack mit Regenschutz, Teleskopstöcke, Bergstiefel, Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut), Brotzeit, Trinkflasche, Bargeld, EC-Karte und  AV-Ausweis. Nicht vergessen sollte man auch eine Gebietskarte, einen Kompass, ein Höhenmesser und ein kleines Messer.

Ausrüstung

Der Kompass

Wer in der „Wildnis“ von A nach B kommen möchte, der benötigt das eine oder andere Hilfsmittel. Zwar können erfahrene Wanderer anhand des Sonnenstandes die Himmelsausrichtung bestimmen, aber trotzdem ist ein Kompass unerlässlich. Hierbei ist es wichtig, dass der Kompass einen durchsichtigen Boden hat, damit er auf einer Karte platziert werden kann. Natürlich sollte der Kompass auch mit einer drehfähigen Dose ausgestattet sein, denn nur so kann er optimal ausgerichtet werden.

Die Wanderkarte

Eine vernünftige Wanderkarte ist gerade in einer fremden Umgebung sinnvoll. Hier bieten sich, abhängig vom Wandergebiet, verschiedenen Karten an. Gängige Maßstäbe von Wanderkarten sind: 1:25.000 und 1:50.000. Wir empfehlen Ihnen den Maßstab 1:25.000, denn hier lassen sich mehr Details erkennen.

Funktionelle Kleidung

Unterschiedliche Wetterverhältnisse erfordern einfach funktionelle Kleidung. Funktionelle Unterwäsche ist atmungsaktiv und nimmt viel Schweiß auf. Wer seine Wanderung in den kälteren Monaten machen will, dem empfehlen wir Thermounterwäsche. Sie hält den Körper warm.

Regenbekleidung ist ein MUSS. Wer läuft schon gerne mit nasser Kleidung umher. Hier ist eine Jacke mit einer Wassersäule (Wasserdichte von mindesten 4.000 mm) sinnvoll. Je höher die Wassersäule, umso weniger Wasser dringt durch das Material.

Nahrungszubereitung

Auch beim Wandern müssen Sie sich ernähren. Hier empfehlen wir ein „Kochgeschirr Komplettset“. So ein Set besteht aus einem Kocher, verschiedenen Töpfen mit Deckeln, oft auch aus einer Pfanne und einem Schneidebrett. Das Material sollte aus Aluminium gefertigt sein, da dieses besonders leicht ist und gut Wärme leiten. Ein Feuerzeug oder Streichhölzer sollten Sie immer dabei haben, ebenso natürlich Besteck.

Übernachten

Wenn Sie vor haben, im Freien zu übernachten, empfiehlt sich ein Zelt, bestehend aus Innen- und Außenzelt – so verbessert sich das Klima im Innenzelt. Grundsätzlich sollte das Zelt aus wenigen Einzelteilen bestehen, denn jedes Gramm zu viel macht sich nach eingen Tagen beim Tragen bemerkbar. Der Schlafsack ist abhängig von der Jahreszeit und dem Wandergebiert. Je höher die Lage, desto eher sollte der Komfortbereich des Schlafsacks zwischen 0° und 5° liegen. Im Sommer eignen sich Schlafsäcke mit höheren Gradzahlen.

Gepäck

Mit einem anständigen Rucksack ist man auf einem Wandertrip – egal, ob im Winter oder Sommer – immer am besten ausgestattet. Rucksäcke lassen sich am praktischsten tragen und verfügen über ausreichend Stauraum für Proviant und Kleidung.

Eine Umhängetasche kann beim Wandern wiederum im Weg sein. Die einseitige Belastung (Schulter) kann nach einiger Zeit sehr anstrengend werden und ermüdent wirken.

Mit einem Rucksack wird das Gewicht gleichmäßig verteilt und solange man den Rucksack nicht zu voll packt, dauert es lange bis man erschöpft ist.