
Kleine Paradiese in Ostwestfalen-Lippe
Die „Gartenlandschaft OstWestfalenLippe” ist ein kulturelles Markenzeichen unserer Region.
Die glückliche Verbindung von bildender Kunst, Musik und Literatur mit der Kunst des Gärtnerns erreicht ein großes Publikum in- und außerhalb OstWestfalenLippes.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Gartenlandschaft sind die
- Rauminszenierungen
- Wege durch das Land
- Neue „Alte” Gärten
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit in der „Gartenlandschaft OstWestfalenLippe.”
Für mehr Informationen besuchen Sie die Internetseiten der Gartenlandschaft.
Wegweiser durch Parks und Gärten in Lippe
Arnims Park Detmold-Heidenoldendorf |
Arnims Park Detmold-Heidenoldendorf Bielefelder Str. / Orbker Str. 32758 Detmold Telefon: 05231 - 680433
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Kur- und Landschaftspark Bad Salzuflen |
Kur- und Landschaftspark Bad Salzuflen Parkstraße 32105 Bad Salzuflen
Info: Der 130 ha große Park ist einer der größten seiner Art in Deutschland. Drei Abschnitte prägen das Gelände. Der Rosengarten bietet durch seine Blüten- und Duftfülle ein sinnliches Erlebnis. Das Herz der Anlage, der „neue” Kurpark von 1907, lockt entlang der Salze mit weiten Wiesen, altem Baumbestand und farbenfrohen Blumenbeeten. Seit 1950 erfolgte eine Erweiterung in das Salzetal, die fast unmerklich in die Kulturlandschaft des Lipper Berglandes übergeht. Naturliebhaber werden in Bad Salzuflen reichlich belohnt. 120 Hektar Kur- und Landschaftspark stehen für ausgedehnte Spaziergänge zur Verfügung. Der Kurpark von 1907 erstreckt sich entlang der Salze mit einem Blütenparadies in unvergesslich schönen Farben, mit weiten Wiesen und altem Baumbestand.
„Betreten” der Rasenfläche ist hier ausdrücklich erwünscht. Die „grüne Oase der Ruhe”, wie der Kurpark auch gern genannt wird, lädt mit zahlreichen Bänken zum Verweilen und Genießen ein.
Beim großen Kurparksee geht der Park unmerklich in den Landschaftsgarten über und mündet in den Stadtwald mit herrlichen Rad- und Wanderwegen.
1907 wurde der Kurpark vergrößert und ein kleiner See wurde angelegt. Ein Jahr später wurde der kleine See von einheimischen Zieglern und Reservisten zu einem großen See ausgeschachtet und bis Mitte der 60er Jahre immer wieder ausgebaut bis letztlich regelrechte „Flottenverbände” von rudernden und paddelnden Kurgästen in kleinen Booten auf dem See unterwegs waren. In den 60er Jahren wurde dann allerdings die Ruderboote aus dem Verkehr gezogen. Seit dem Frühjahr 2001 schwimmen die Ruderboote auf dem Kurparksee wieder unter fremder Regie. Zehn Holzboote wurden nach Plänen aus dem 19. Jahrhundert rekonstruiert und neu gebaut. Ruderpartien auf dem See erfreuen sich seither wieder, wie zu Zeiten um die Jahrhundertwende, großer Beliebtheit und sind eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Von Ende April bis Anfang Oktober stehen die Ruderboote für romantische Ausflüge zur Verfügung und können auf der Seeinsel gemietet werden.
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Kurpark Bad Meinberg
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Bad Meinberg Parkstraße 32805 Horn-Bad Meinberg www.staatsbad-meinberg.de
Info: Der 56 ha große historische Kurpark eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands wurde im Spätbarock ab 1767 angelegt und immer wieder den Erfordernissen eines modernen Kurbetriebs angepasst und erweitert. Von dem Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts sind bis heute ein großer Teil des alten Baumbestandes und ein Schneckenberg erhalten. Im 20. Jahrhundert kamen drei weitere Areale hinzu. Der 1932 fertig gestellte Berggarten ist durch eine geometrische Gestaltung bestimmt, deren prägendes Element eine große zentrale Treppenanlage ist. Aufwändig gestaltete Pflanzbeete führen zum Kurpark am See mit einer zwölf Meter hohen Fontäne. Schließlich ist der Länderwaldpark „Silvatikum” zu nennen. Auf 40 ha wurden hier in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verschiedene Waldlandschaften aus insgesamt 14 Regionen der Erde angelegt, die durch weite offene Wiesenflächen miteinander verbunden sind. |
Kurpark Schieder
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Kurpark Schieder 32816 Schieder-Schwalenberg Telefon: 05282/60171 (Tourist-Information) Fax: 05282/60173 www.schieder-schwalenberg.de tourismus@schieder-schwalenberg.de
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Palaisgarten Detmold
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Palaisgarten Detmold Neustadt 22 32756 Detmold
Info: Der am Rande der Detmolder Altstadt gelegene Landschaftspark entstand 1851 aus der Umgestaltung eines barocken Gartens am Neuen Palais (heute Musikhochschule) des lippischen Fürstenhauses. Charakteristisch für die Anlage sind weite und abwechslungsreich modellierte Wiesenräume sowie die zahlreichen fremdländischen Baumarten wie Blut- und Hängebuchen, Sumpfzypressen und zwei Mammutbäume. Eine weitere Besonderheit sind die zwischen 1851 und 1858 geschaffenen Brunnen und Wasserspiele, die alle noch erhalten sind. In dem nur wenige hundert Meter vom Palaisgarten entfernten Westfälischen Freilichtmuseum Detmold werden rekonstruierte Bauerngärten in ihrem regionsspezifischen baulichen Umfeld und ihren regionalen Besonderheiten präsentiert. Ein Beispiel ist etwa der auf einer Insel gelegene Garten des münsterländischen Gräftenhofes, der bäuerliche Zier- und Nutzpflanzen aus der Zeit um 1800 beherbergt.
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Schloss und Schlosspark Schieder
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Schloss und Schlosspark Schieder Schlossstraße 32816 Schieder-Schwalenberg
Öffnungszeiten: Weitere Infos bei der Kurverwaltung Schieder
Tel. (0 52 82) 6 01-71 Fax. (0 52 82) 6 01-73
Info: Terrassengarten und Tulpenbäume Schloss- und Kurpark Schieder
Das zwischen 1700 und 1706 erbaute Schloss mit dem einst prächtig ausgestatteten 20 ha großen Park diente bis 1918 den Fürsten zur Lippe als Sommerresidenz. Im Süden des Gebäudes entstand zeitgleich eine noch heute teilweise erhaltene terrassierte barocke Gartenanlage, die z. B. in Form einer wasserspeienden Maske auch italienische Einflüsse zeigt. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Park manche Veränderungen durch Vernachlässigung, Erweiterungen und Umgestaltungen erlebt. Stilistisch wandelte er sich zum Landschaftsgarten. Bemerkenswert ist der erhaltene Gehölzbestand. So etwa die im Umfeld des Schlosses stehenden Pyramideneichen, Platanen, amerikanischen Tulpenbäume, verschiedenen alten Nadelbäume sowie eine über 125 Jahre alte Strauchkastanie, eines der ältesten Exemplare in Deutschland.
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Schloss Wendlinghausen
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Schloß Wendlinghausen Am Schloss 4 32694 Dörentrup Telefon: 0 52 65 - 89 09 Fax: 0 52 65 - 82 98 www.schloss-wendlinghausen.de reden.wendlinghausen@t-online.de
Das Weserrenaissance-Schloss Wendlinghausen wurde als Wasserschloss auf Eichenpfählen in der Gräfte 1613 bis 1616 erbaut. Der berühmte Lügenbaron war ein Vetter des Erbauers Hilmar von Münchhausen und hielt sich oft im Schloss Wendlinghausen auf. Es ist eines der stilvollsten Häuser dieser Epoche und befindet sich an der Straße der Weserrenaissance. Der elegante Saal oder der urige Gewölbekeller können für Veranstaltungen gemietet werden.
Die gesamte Fassade, das Dach und die Sandsteinverzierungen sind in den Jahren 2001 und 2003 umfassend restauriert worden.
Öffnungszeiten: Eine Innenbesichtigung ist für Gruppen und nach telefonischer Absprache möglich. Tel. (0 52 65) 89 09
Info: Die Anlage in Wendlinghausen mit dem Weserrenaissance-Schloss (1613-1618) ist ein interessantes Beispiel für einen repräsentativen Landsitz des lippischen Adels. Erste prägende Akzente für das Aussehen des Landschaftsparks setzte Ernst von Reden (1806-1869), der nördlich des Schlosses zahlreiche exotische Bäume und Sträucher anpflanzte. Hervorzuheben sind ein fast 200 Jahre alter amerikanischer Tulpenbaum, eine Flügelnuss aus dem Kaukasus, eine japanische Kobuki-Magnolie sowie mehrere Riesenlebensbäume. Das kunstfertige Arrangement der Exoten mit heimischen Baumarten gibt dem Schlosspark einen außerordentlich malerischen Charakter. Überdies reizen überraschende Blicköffnungen in die Landschaft des Lipper Berglandes. Nicht zuletzt die Skulpturen im Park unterstreichen, dass sich das Schloss Wendlinghausen in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt moderner bildender Kunst entwickelt hat.
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Schlosspark zu Detmold
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Schlosspark zu Detmold Schlossplatz 1 32756 Detmold Telefon: 05231/70020 Fax: 05231/700249 www.schloss-detmold.de verwaltung@schloss-detmold.de
Info: Die im Zentrum Detmolds gelegene Grünanlage diente ursprünglich als Exerzierplatz. Das namengebende Weserrenaissanceschloss ist seit 1530 ständiger Sitz der Grafen und Fürsten zur Lippe. Die Gestaltung des Schlossplatzes mit großen abgerundeten Rasenflächen, Baumgruppen, Gehölzen und Zierbeeten stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Um 1901 kam der große Springbrunnen vor dem Schloss hinzu. Eine deutliche Zäsur im Erscheinungsbild brachten die Umbauten der letzten 50 Jahre, bei denen ein erheblicher Teil der historischen Gestaltungselemente verloren ging. Lohnenswert ist ein Spaziergang entlang der damaligen Stadtbefestigung/-mauer. Die beidseitig des Kanals geschaffene spätklassizistische Bebauung prägt neben der kanalbegleitenden Baumreihe heute noch das Erscheinungsbild der so genannten „Allee”.
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Staffpark Lemgo |
Staffpark Lemgo Waterfohr 40 32657 Lemgo
Info: Die Grünanlage der Staff-Stiftung ist das gelungene Beispiel eines modernen Landschaftsparks. Der Standort am nördlichen Stadtrand von Lemgo erlaubt einen weiten Ausblick über die Stadt auf die Hänge des Teutoburger Waldes. Innovativ ist die Integration vormals landwirtschaftlich genutzter Flächen in ein Gelände, das durch seine räumliche Weite beeindruckt. Der 1993 entstandene Park bietet auch der modernen Kunst Raum. Sehenswert ist dabei die Installation "Lemgo Vectors" des international bekannten Bildhauers Richard Serra. Einen Besuch lohnen die Gartenanlagen der Stadt. So etwa der Abteigarten, dessen Besonderheit die Ausstattung mit anglochinoisen Elementen war. Erhalten ist noch das Denkmal für einen Kranich. Bemerkenswert an der gärtnerisch gestalteten ehemaligen Wallanlage ist das dem Asienforscher Engelbert Kaempfer 1867 gewidmete Denkmal. In dessen Umgebung pflanzte man dem Entdecker des Ginko Baumes einige Bäume dieser Art.
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