
Der Landesverband Lippe
Der Landesverband Lippe ist eine, in der Bundesrepublik einmalige Einrichtung. Als sich Lippe 1947 bei der Gründung Nordrhein-Westfalens dem neuen Bundesland anschloss, hatte der damalige lippische Landespräsident Heinrich Drake zur Bedingung gemacht, dass das Vermögen des letzten deutschen Kleinstaates in Lippe verblieb. Der Düsseldorfer Landtag beschloss, das lippische Vermögen einschließlich der Stiftungen sowie die sozialen und kulturellen Einrichtungen in dem dazu gegründeten Landesverband Lippe vereinigt werden sollten. So verlor Lippe zwar seine 800-jährige Selbständigkeit, behielt aber sein Vermögen. Seitdem schmückt die lippische Rose das Wappen Nordrhein-Westfalens.
Der Landesverband Lippe (LVL) übernahm die Verwaltung des ehemals fürstlichen Vermögens, das seit 1919 im Volksbesitz war. Dazu gehören rund 3.400 Hektar landwirtschaftliche Flächen und fast 16.000 Hektar Forstgebiet, außerdem viele Burgen, Schlösser, Mühlen und Wohnhäuser. Seine regionale Eigenart hat sich der Landstrich bis heute bewahrt.
Tradition und Fortschritt – zwischen diesen Polen bewegt sich das vielfältige Engagement des Verbands für die Region. Er fördert Kultur, Wissenschaft und Bildung, trägt soziale und gesundheitliche Einrichtungen und ist aktiv im Natur- und Denkmalschutz. Besonders setzt er sich ein für eine nachhaltige strukturelle Entwicklung Lippes. Deshalb unterstützt der LVL sinnvolle und umweltgerechte Investitionen, etwa für den Tourismus, und er vermehrt und sichert Arbeitsplätze. So entsteht Zukunft im Zeichen der lippischen Rose, von der Lippes Bewohner und seine Gäste profitieren.
Weitere Informationen zum Landesverband Lippe und seinen Aufgaben erhalten Sie unter www.landesverband-lippe.de.



