Pivitker Wasserweg A1

Gesamtlänge: 5,2 km

Der ca. 5,2 km lange „Pivitker Wasserweg“ wurde am 16. August 2018, im Rahmen des 118. Deutschen Wandertages, vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg „naturvergnügen“ ausgezeichnet und verspricht Abwechslung und Natur pur! Der Rundweg hat die Form einer 8 und verläuft lange Strecken am Hasselbach entlang und verbindet die drei Stauseen Donoper Teich, Hasselbachstausee sowie den Krebsteich und führt ebenfalls am Blauen See vorbei.

Der Pivitker Wasserweg startet direkt am Parkplatz „Donoper Teich“. Der Donoper Teich und das umliegende Gebiet wurde im April 1950 gemeinsam mit dem HiddeserBent unter Schutz gestellt. Auf Geheiß von Simon VII. wurde er im Dreißigjährigen Krieg(1618-1648) für die Fischzucht angestaut und nach dem Kammerherrn von Donop benannt. Durch seine landschaftliche Vielfaltund Schönheit gehört der Donoperteichzu den beliebtesten Ausflugszielen in Lippe.

Sie gehen am Donoper Teich vorbei und halten sich rechts. Hier folgen Sie dem Hermannsweg in Richtung Krebsteich. Der Krebsteich wurde aufgrund seines nährstoffarmen Moorwassers lange Zeit für die Krebszucht genutzt. Am Krebsteig vorbei verlassen Sie den Hermannsweg und halten sich links, bis Sie auf den Panoramaweg treffen. Der Panoramaweg führt Sie wieder in Richtung Donoper Teich.

Am Donoper Teich biegen Sie nun rechts ab und treffen bald auf die „Eisenhaltige Quelle“. Die Eisenquelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Donoper Teich und kann noch heute besichtigt werden. Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Quelle in Form einer Steinvase gefasst, die durch den hohen Eisengehalt im Wasser eine rostige Färbung hat. Die Quelle entwickelte sich schnell zu einem Gesundheitsbrunnen, der jedoch im Laufe der Zeit in Vergessenheit geriet.

Nun lassen Sie die Eisenhaltige Quelle hinter sich und folgen dem Hasselbach bis hin zum Hasselbachstausee. Der Weg führt Sie an der  Der Hasselbach ist ein linker Nebenfluss der Werre mit einer Länge von ca. 6,5 km. Der Name „Hasselbach“ weißt auf die damalige Pferdesucht der Senner Pferde hin, denn „Hassel“ bedeutet auf Plattdeutsch „Fohlen“. Am heutigen Hasselbachstausee entstand 1674 eine Papiermühle, die später zu einer Möbelfabrik umgebaut wurde und die nach mehrfacher Erweiterung bis 1965 produzierte.

Den Hasselbachstausee überqueren Sie über eine Brücke in Richtung Hauptstraße, die Sie nun in Richtung Parkplatz „Waldfriedhof“ überqueren. Anschließend passieren Sie den Parkplatz und gelangen wieder in den Wald. Folgen Sie weiter der Markierung, bis Sie zum Blauen See gelangen. Der Blause See ist bekannt für sein kristallklares Wasser, den Sie auf seiner linken Seite entlang wandern und der sich nach und nach zu einem Bach entwickelt. Dem Blauen Bach folgend halten Sie sich nun links, bis Sie wieder auf den Hermannsweg treffen.

Dem Hermannsweg und den Markierungen folgend erreichen Sie wieder Ihren Ausgangspunkt.

Flyer „Pivtiker Wasserweg“
Tour + Details
Teuto_Navigator