Mehrtageswanderungen

Mehrtageswanderungen sind sogenannte Etappenwanderungen. Und warum? Weil Sie den Wanderweg etappenweise ablaufen. Unsere Mehrtageswanderungen sind gleichzeitig auch Gebietswanderungen, denn bei Ihrer Wanderungen bleiben Sie die ganze Zeit im Land des Hermann. Wenn Sie also für Ihre geplante Mehrtageswanderung noch Unterkünfte brauchen, dann finden Sie hier weitere Informationen dazu.

Viel Spaß beim Wandern!

Rings um den höchsten Berg im Naturpark Teutoburger Wald | Eggegebirge liegen drei bekannte deutsche Heilbäder – im Westen Bad Lippspringe, im Osten Bad Driburg und im Norden Horn-Bad Meinberg, die sich gegenseitig nicht nur über Straßen- und Schienenwege erschließen, sondern vor allem auch über Wanderwege durch einmalige Natur.

Drei Heilbäder, die sich auf ihre Kernkompetenz der Gesundheitsförderung spezialisiert haben. Jedes für sich bietet touristische Highlights, gepflegte Gastronomie und erstklassige Übernachtungsbetriebe, kombiniert mit einem reichhaltigen Erholungsangebot für Körper, Geist und Seele.

Hier lohnt sich nicht nur ein kurzer Zwischenstopp auf der Wanderung von einem Ort zum nächsten; hier bietet sich auch ein mehrtägiger Aufenthalt an. Jedes Heilbad besitzt zahlreiche weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie zusätzliche Kurzwanderwege.

Der Burgensteig, X2, durchquert das ehemalige Fürstentum Lippe von Nord nach Süd.
Überwiegend liegt der Weg auf der westlichen Seite der Weser. Er verbindet Porta Westfalica , das Gebirgstor zwischen dem Weser- und dem Wiehengebirge, mit der mit der Stadt Höxter im Zentrum des Weserberglandes. Schlösser und Burgen begleiten uns auf dem Weg durch das Nordlippische Bergland, den Südosten Lippes, das Corveyer Land bis zur Weserbrücke im Stadtkern Höxters.

***Sommervariante***
Nach einem Besuch des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Osthang des Wittekindsberges starten wir unsere Wanderung am Weserbogen in Porta Westfalica am Kreuzungspunkt mit dem Europäischen Fernwanderweg E 11 (Den Haag-Tallinn), Weserbergland-Weg und Wittekindsweg Richtung Veltheim zur Weserfähre (bitte Betriebszeiten beachten, ggfs. Umgehung über Eisbergen + ca. 10 km, Die Wintervariante des Burgensteigs ist auch im Teutonavigator eingetragen). Wir wandern vorbei am Schloss Varenholz (heute ein Internat) Richtung Süden durch das Nordlippische Bergland. Der Weg führt uns östlich von Heidelbeck mit einem im Jahr 1257 erbauten Schloss (heute Einkehr) über einen Gebirgskamm auf den Steinberg, mit 396 m der höchste Berg Nordlippes. Burg Sternberg, ein ganz besonderes Highlight am Burgensteig, erstmals um 1100 erwähnt, bietet einen Ausblick über das Lipperland bis zum Teutoburger Wald. In Barntrup leitet uns der Wanderweg direkt durch den Schlosshof des im Stil der Weserrenaissance erbauten Schlosses Barntrup. Westlich Eschenbruch genießen wir einen besonderen Fernblick bis zur Ottensteiner Hochfläche. Hinauf zur ehemaligen Herlingsburg, wieder bergab zum SchiederSee -Südufer erreichen wir den Schlosspark und das Schloss Schieder, zeitweise ehemaliger Sommersitz der Fürstin Pauline zur Lippe. Vorbei an „Alt-Schieder“ (Bodendenkmal) steigen wir steil auf zum Kahlenbergturm und wandern über das Mörth, Teil des Naturschutzgebiets Schwalenberger Wald, nach Schwalenberg. Entlang des Stadtwassers, ansteigend über einen schmalen Pfad erblicken wir die Burg Schwalenberg, wir spazieren durch den historischen Stadtkern der „Malerstadt“ Schwalenberg mit dem historischen Rathaus, erbaut im Jahr 1579.
Durch das FFH-Gebiet Salkenbruch, die idyllischen Orte Kollerbeck und Oldenburg (Wohnturm einer Höhenburg) erreichen wir die Abtei Marienmüster, ein weiteres Highligt des Burgensteigs.
Über den Hungerbergturm wandern wir nach Vörden. Der Bismarckturm Höxter sowie die
Ruine Brunsburg begleiten uns auf dem letzten Wegeabschnitt über den Philosophenweg
zum Rathaus in Höxter nahe der Weser.

Der X 3 – Cheruskerweg, ein Hauptwanderweg des Teutoburger-Wald-Verbandes, verbindet eines der bekanntesten deutschen Denkmale, das lippische „Hermannsdenkmal“ mit dem traditionsreichen Kurbad Oeynhausen und führt hinauf zum Wiehengebirgskamm. Der Cheruskerweg verbindet die Europäischen Fernwanderwege E 1 (Nordkap-Sizilien) und E 11 (Den Haag-Talinn (Estland).

Nach einem kurzen Besuch des Kompetenzzentrums Wandern WALK- und einer Besteigung des Hermannsdenkmals mit seinen rundum Weitblicken starten wir unsere Wanderung hinab in die Stadt Detmold Richtung LWL-Freilichtmuseum, mit ca. 90 ha das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Entlang des Friedrichstaler Kanals und des Wallgrabens erreichen wir das Fürstliche Residenzschloss und passieren das Landestheater (1825 erbaut von Fürst Leopold II.).
Wir verlassen den historischen Stadtkern von Detmold, über den Rotenberg und den Biesterberg (NSG), vorbei am Schloss Brake (Wasserschloss der Weserrenaissance) erreichen wir den durch gut erhaltene Fachwerkhäuser geprägten Stadtkern der alten Hansestadt Lemgo. Der Cheruskerweg führt uns weiter Richtung Norden durch weite Wälder, wir berühren das Bergdorf Talle und steigen hinauf zum Bonstapel an der Grenze zur Stadt Vlotho – 342 m ü. NN und genießen die wunderschöne Aussicht.
Durch die kleinen Bäder Senkelteich und Seebruch im Tal der Linnenbeeke wandern wir über die Saalegge und den Winterberg hinab nach Vlotho. Der Wanderweg führt uns weiter Richtung Bad Oeynhausen. Durch den Kurpark spazieren wir zur Werrebrücke, vorbei am Schloss Ovelgönne und durch den Kurpark Bad Oexen. Wir steigen auf zum Wiehengebirgskamm und erreichen das Ziel unserer Wanderung. Wer weiter wandern möchte, folgt ab hier dem E 11 oder dem Wittekindsweg auf dem Kamm des Wiehengebirges.

Der X 8 Emmerweg, ein Hauptwanderweg des Eggegebirgsvereins, folgt der Emmer, einem 62 km langen Nebenfluss der Weser, von der Quelle in Langeland durch das Paderborner Land, Corveyer Land, Lipperland bis ins Weserbergland zur Mündung in die Weser nahe Hameln.

Die Wanderung beginnt in Altenbeken, dem Tor zum Eggegebirge, und führt nach Überquerung des Rehbergsattels bereits nach wenigen Kilometern zur Quelle der Emmer.Westlich Schieder-Schwalenberg, im Ortsteil Schieder, erreicht die Emmer das Lipperland. Vorbei an der Papiermühle Plöger (Kulturdenkmal und Technik-Museum) wandern wir weiter Richtung Stadtgebiet Schieder. Nach einem Blick von oben auf Schloss Schieder (erbaut um 1703 durch den aus Tirol stammenden Baumeister Joseph Falck) durchqueren wir den historischen Schlosspark, ein Kleinod barocker Architektur und Landschaftsgestaltung mit seinen Treppen und Kaskaden. Nördlich des Schlosses, durch eine im Jahr 1705 gepflanzte Lindenallee, führt uns der Weg entlang des Südufers des SchiederSees. Wir queren die Staumauer und erreichen nach weiten und tiefen Blicken ins Emmertal die „Stadt der Osterräder“ Lügde, erstmals erwähnt im Jahr 784.
Der Sage nach soll Karl der Große im Jahr 784 das Weihnachtsfest in der Kilianskirche in Lügde gefeiert haben. Durch den historischen Stadkern wandern wir weiter nach Bad Pyrmont, hier sind wir bereits in Niedersachsen. Der Weg führt uns durch Löwendorf zur Hämelschenburg und dann zum Ziel -der Emmermündung in die Weser in Emmerthal.

Der Europäische Fernwanderweg E1 ist Teil des europäischen Wanderwegnetzes und verläuft vom Nordkap, dem nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes, derzeit bis Salerno im Süden Italiens . Seine Gesamtlänge beträgt ca. 8.000 km.

Die vorliegende Etappe verbindet Hameln und Altenbeken.

Der Abschnitt Hameln – Altenbeken beginnt im Weserbergland und führt Sie von dort auf dem Hansaweg (X9) durch das nordlippische Bergland über Bösingfeld, Dörentrup nach Lemgo. In Lemgo erreichen Sie die historische Altstadt, wo Sie das Junkerhaus und das Hexenbürgermeisterhaus nicht versäumen sollten. Auf dem Weg zum Teutoburger Wald erreichen Sie vorab die Residenzstadt Detmold. Von hier gelangen Sie über den Friedrichstaler Kanal zum Hermannsdenkmal. Parallel zum Hermannsweg geht es nun weiter in Richtung Externsteine, wo Sie kurze Zeit später das Eggegebirge und parallel zum Eggeweg Altenbeken erreichen.

Lippe erleben – von der Hansestadt Lemgo zum lippischen Wandergipfel, dem Köterberg

58 km lange Streckenwanderweg von Lemgo, über Dörentrup, Barntrup, Blomberg, Schieder bis nach Lügde.

Der Weg kann klassisch in 3 Etappen, gemütlich in 4 Etappen oder sportlich in 2 Etappen absolviert werden.

Der X10 – Lönspfad, benannt nach dem Natur- und Heimatdichter Hermann Löns, verbindet die Bergstadt Oerlinghausen entlang des nördlichen Sennerandes durch das Silberbachtal mit dem kleinen Ort Leopoldstal (Horn-Bad Meinberg) östlich der Lippischen Velmerstot.

250 Stufen der Himmelsleiter bilden die erste sportliche Herausforderung.
Über den Tönsberg, vorbei am archäologischen Freilichtmuseum, durch das Gebiet des Naturschutzgroßprojekts Senne wandern wir nördlich der Stapelager Senne (Truppenübungsgelände) Richtung Augustdorf.

Über einen Pass zwischen Großem Ehberg und Allhornsberg steigen wir hinab zur Lopshorner Allee. Weiter führt uns der Weg zum Sender Teutoburger Wald auf dem Bielstein, vorbei am Dreiflußstein (Wasserscheide Weser, Ems, Rhein) durch eine Kastanienallee Richtung Hangstein. Östlich von Detmold-Berlebeck wenden wir uns nach Süden, über den mit 412 m zweithöchsten Punkt nördlich der Hochfläche des Winnfeldes erreichen wir den Kreuzkrug in Schlangen-Oesterholz.
Über den Archäologischen Lehrpfad Oesterholz, vorbei an Grabhügeln aus der Bronzezeit passieren wir in Kohlstädt, erstmals erwähnt im Jahr 1036 als Colstidi, die ehemalige Wassermühle Starke. Auf dem Wegeabschnitt südlich der Hohlsteinhöhle gelangen wir mit ca. 430 m zum höchsten Punkt unserer Wanderung. Der letzte Wegeabschnitt führt uns neben der ehemaligen Kattenmühle durch das romatische Silberbachtal, Nahtstelle zum Eggegebirge durch Leopoldstal zum Bahnhof, dem Ziel unserer Wanderung.

Auf insgesamt 42 Kilometern bietet der Nelkenweg Wanderern und Spaziergängern viele Möglichkeiten, die Natur und Landschaft rund um das Blomberger Becken kennenzulernen. Ausgangspunkt der Wanderungen sind die zahlreichen Parkplätze am Rundweg.

Neun Zubringerwege bilden die Blütenblätter des Nelkenwegs und führen von der historischen Altstadt zum Rundweg. Das mittelalterliche Fachwerkstädtchen Blomberg ist mit seinen gut restaurierten Fachwerkhäusern, der Burg, der Stadtmauer und dem letzten mittelalterlichen Stadttor auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Nehmen Sie sich Zeit für einen Streifzug durch Blomberg und genießen Sie eine Tasse Kaffee auf der Burgterrasse mit Blick ins Blomberger Becken. Gemütliche Cafés und Gasthöfe geben auch in den umliegenden Dörfchen ausreichend Gelegenheit zum Verschnaufen.

Der Niedersachsenweg, X6, ist ein traditioneller Hauptwanderweg des Teutoburger-Wald-Verbandes und verbindet eines der bekanntesten deutschen Denkmäler, das lippische „Hermannsdenkmal“ mit dem traditionsreichen Kurbad Pyrmont in Niedersachsen.

Nach einem kurzen Besuch des Kompetenzzentrums Wandern WALK und der Besteigung des Hermannsdenkmals mit seinen fantastischen Aussichten starten wir unsere Wanderung. Vorbei am Vogelpark in Heiligenkirchen mit seinen exotischen Vögeln und Kleintieren, über den Hangstein wandern wir Richtung Wiggengrund und steigen zur Großen Egge hinauf. Das Europäische Wanderkreuz – hier treffen der Europawanderweg E1 und der Europaradweg R1 aufeinander, aber auch die Externsteine sind weitere Highligts unserer Wanderung.
Der Weg führt uns zur Burg Horn, erbaut von dem Edelherrn Bernhard V. zur Lippe im 14. Jahrhundert, entlang der Stadtmauer zum Moorstich „Stinkebrink“, Teil der Geschichte des Heilbades Meinberg. Durch das Naturschutzgebiet am Norderteich erreichen wir den Spielberg bei Reelkirchen und weiter den Nessenberg. Zunächst entlang der Diestel, dann weiter Richtung Schieder und nördlich des SchiederSees wandern wir nach Glashütte, einem Ortsteil der Stadt Schieder-Schwalenberg. Wir steigen auf zur Herlingsburg, einem kulturhistorischen Bodendenkmal
einer vorrömischen eisenseitlichen Höhensiedlung der Spätlatènezeit. Ein Rundgang durch das Areal bietet Informationen zur Geschichte der Region, bei einer Rast genießen wir die Ausblicke über das Lipperland. Entlang des Eschenbachs erreichen wir die Stadt Lügde, urkundlich erwähnt erstmals im Jahr 784 und bekannt durch den Osterräderlauf. Durch den Emmerauenpark und den historischen Stadtkern führt uns der Weg unterhalb des Schildberges nach Bad Pyrmont, dem Ziel unserer Wanderung.

„Pilgern in Lippe“
von Kirche zu Kirche auf 3 Pilgerwegen
Ostschleife (ca. 82 km), Westschleife (ca. 110 km), Westroute (ca. 39 km).

Die Wegeführung verbindet lippische Kirchen als Baudenkmäler und Glaubenszeugnisse
miteinander und lädt zum Entdecken des reichhaltigen kulturellen Erbes vor und nach der Reformation in Lippe ein.

Startort ist das Zentrum der Lippischen Pilgerwege, die Klosterkirche Blomberg.

Die Ostschleife führt Richtung Schieder und Schwalenberg, über Falkenhagen, Elbrinxen und Lügde nach Sonneborn zu einer der ältesten Kirchen Nordlippes, erstmals urkundlich erwähnt im 13. Jahrhundert. Vorbei an der Barntruper Kirche (erbaut um 1317) erreicht man wieder Blomberg, welches zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert n. Chr. im Verlauf der altsächsischen Expansion besiedelt wurde.

Die Westschleife verläuft – von Blomberg ausgehend- Richtung Sonneborn.
Über Alverdissen und Hillentrup verläuft sie durch die Alte Hansestadt Lemgo mit ihrem
mittelalterlichen Stadtkern. Durch die Residenzstadt Detmold, vorbei am Fürstlichen Residenzschloss, führt der Pilgerweg durch Horn (Burg und Kirche) über Reelkirchen
zurück nach Blomberg.

Die Westroute verbindet die Lippischen Pilgerwege mit den Jakobspilgerwegen in Bielefeld.
Vorbei an der Stapelager Kirche (erste Fundamente einer Steinkirche aus dem 8. Jahrhundert) sowie der Alexanderkirche in Oerlinghausen erreicht man über Bielefeld-Bethel die Sparrenburg und die Jakobspilgerwege Richtung Soest und Münster.

Pilgern in oder nach Lippe – das ist nicht neu. Vor der Reformation gab es auch in Lippe Orte, die jahrzehntelang Wallfahrtsorte waren. Heute noch am bekanntesten ist Blomberg, ehemals Pilgerstätte mit überregionaler Bedeutung. Daher bildet Blomberg mit seiner heutigen Klosterkirche das Zentrum des Weges.

Die Wegführung erstreckt sich über 162 km vom lippischen Südosten über Schieder, Schwalenberg, Falkenhagen, Elbrinxen und Lügde über die Kirchengemeinden im Norden Lippes (Barntrup, Sonneborn, Alverdissen, Hillentrup) bis nach Lemgo, Detmold, Heiligenkirchen, Berlebeck, Horn, Bad Meinberg und Reelkirchen. Heiden, Cappel und Marienmünster bilden drei Exkurse des Pilgerweges.

Der Weg ist durchgängig markiert. Als Wegezeichen leitet Sie unterwegs der weiße Fisch auf schwarzem Hintergrund.
Das Buch zum Weg mit Kartenmaterial im Maßstab 1:50 000, Beschreibungen der Kirchen und Sehenswürdigkeiten auf den einzelnen Etappen und meditativen Texten können Sie bei der Lippischen Landeskirche zum Preis von 7,50 € zzgl. 1,50 € Versandkosten bestellen.
Bestellungen unter: pilgern@lippische-landeskirche.de

Der X 7 Runenweg, ein Hauptwanderweg des Teutoburger Wald Verbandes, verbindet den Sennerand am ehemaligen Fürstlichen Forsthaus Kreuzkrug bei Schlangen Richtung Norden durch den Teutoburger Wald, das Lippische Hügelland und das Nordlippische Bergland mit dem Weserbergland und dem Europäischen Fernwanderweg E 11 (Den Haag-Talinn (Estland) und Weserbergland-Weg an den Luhdener Klippen in Rinteln.

Der Leistruper Wald erwartet uns mit als Naturdenkmal ausgewiesenen, mehrere Kubikmeter großen, imposanten Steinblöcken – Lese- oder Opfersteine – mit einem geschätzten Alter von mehr als 200 Millionen Jahren. Der Weg führt uns, streckenweise an der Passade entlang zur „Ortmühle“, dem Mittelpunkt Lippes. Über den Wiembecker Berg, Schloss Brake im Blick, spazieren wir durch die Alte Hansestadt Lemgo. Durch den Staff-Landschaftspark mit weiten Ausblicken erreichen wir die Försterteiche, nach dem steilen Aufstieg zum Teimer (326 m) erreichen wir die ehemalige Wassermühle „Corves Mühle“ in Hohenhausen im Kalletal. Nach Überwindung des Rafelder Berges passieren wir den Schlosskrug in Heidelbeck, bereits erwähnt im Jahr 1257, nach einer Rast am „Zweiländereck“ wandern wir durch ein größeres Waldgebiet zur Klosteranlage Möllenbeck, erstmals erbaut im Jahr 896 und eine der am besten erhaltenen spätmittelalterlichen Klosteranlagen in Deutschland. Unser Weg verläuft südlich der Freizeitanlagen am Doktorsee in die Stadt Rinteln, Anfänge der Stadt Rinteln lassen sich zurückverfolgen bis in das späte 11. Jahrhundert, von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Der letzte Wanderabschnitt führt uns hinauf zum Klippenturm an den Luhdener Klippen zum E 11 und Weserbergland-Weg, Ziel unserer Wanderung.

Völlig unbeschwert immer dem schwingenden N nach. Der Weg der Blicke verbindet den Extertalpfad und den Kalletalpfad mit dem Dörentruper und Barntruper Rundweg zu einem fast 146 km lang, markierten Rundwanderweg durch das nordlippische Bergland.

Zwischen Weser und Teutoburger Wald liegt das abwechslungsreiche nordlippische Bergland mit seinen idyllischen Dörfern. Entlang des Wegs der Blicke bieten sich zahlreiche fantastische Aussichten auf die herrliche Mittelgebirgslandgschaft.

An ausgewählten Standorten befinden sich Panoramatafeln, die die Landschaft und den Ausblick beschreiben. Genießen Sie die herrlichen Ausblicke auf dem Weg, der in 10 Etappen unterschiedlicher Länge unterteilt ist.

Der ca. 40 km lange „Weg der Stille“ verbindet vier außergewöhnliche Orte in einer Urlaubsregion, die sich längst als Wander- und Klosterregion einen Namen gemacht hat. Wander- und Pilgeretappen von jeweils 10 bis 15 Kilometern Länge, gekennzeichnet durch das „Weg-der-Stille-Logo“, führen durch den Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge.

Herrliche Fernsichten, dichte Wälder, schnurgerade Forstwege, aber auch fast vergessene Kirchpfade aus dem Spätmittelalter laden ein, Abstand zu gewinnen von den schnellen Lebensrhythmen unserer Zeit und neu anzukommen bei dem, was Ihnen wichtig ist. Das Thema bestimmen Sie, denn dieser Weg kann vielfältig die Sinne öffnen für neue Botschaften und einen Reichtum an innerer Ruhe und Gelassenheit.

Jeder Zielort (Corvey, Brenkhausen, Marienmünster und Schwalenberg) bietet einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt, den Sie mitnehmen können, von dem Sie auf Ihrem Weg profitieren.

Überall erwartet Sie freundliche Gastlichkeit, wie sie auch schon vor vielen Jahrhunderten gepflegt wurde – zur Stärkung von Leib und Seele.