Qualitätswanderwege

Der „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ist ein vom Deutschen Wanderverband ausgezeichneter Wanderweg, für den es deutschlandweite Standards gibt. Diese Standards sind der Grundstein für ein eindrucksvolles Wandererlebnis. Wanderer wünschen abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderwege in natürlicher Umgebung, eine zuverlässige Markierung

sowie eine gute Infrastruktur am Wanderweg. Um diesen Wünschen der Wanderer gerecht zu werden,hat der Deutsche Wanderverband Qualitätskriterien für Wanderwege entwickelt. Diese Kriterien machen die Attraktivität eines Wanderweges messbar. Weitere Infos zu dem Prädikat „Qualitätsweg“ finden Sie hier

Viel Spaß beim Wandern!

Die Hermannshöhen sind zwei nahtlos ineinander übergehende Wanderwege (Hermannsweg und Eggeweg), die ein Netzwerk von insgesamt 226 km puren Wandervergnügens bieten.

Die zwei Kammwege, der Eggeweg und der Hermannsweg, sind traditionsreiche Strecken, auf denen schon die alten Germanen wandelten. Verbunden durch die Hermannshöhen sind so drei beliebte Ferienregionen: das Sauerland im Süden, das Münsterland im Norden und der Teutoburger Wald mittendrin.

Entdecken Sie, wie schön die Welt zwischen stressfreien Naturparks und städtebaulichen Kleinoden sein kann. Genießen Sie herrliche Ausblicke auf eine weitläufige Landschaft, erkunden Sie beeindruckende Felsformationen und erleben Sie geschichtsträchtige Orte.

Hermannsweg – Kulturpfad für Entdecker

Der 156 km lange Hermannsweg gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands. Er verläuft über den Kamm des Teutoburger Waldes durch die zwei Naturparke „TERRA.vita“ und „Teutoburger Wald | Eggegebirge“. Sein Name leitet sich von Hermann dem Cherusker ab, der im Jahre 9 nach Christus den römischen Feldherren Varus besiegte und drei römische Legionen schlug.

Eggeweg – Wanderpfad für Naturliebhaber

Von Nord nach Süd durchquert der Eggeweg das Eggegebirge und führt dabei stets über den Kamm des Gebirges. Auf einer Länge von 70 km verbindet dieser Weg, erster „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, den Höhenzug des Teutoburger Waldes im Norden mit dem Sauerland im Süden.

Der bereits um 1930 angelegte Hansaweg ist ein 75 km langer, vom Teutoburger-Wald-Verein betreuter, Wanderweg quer durch das nordlippische Bergland. Er verbindet die Hansestädte Herford, Lemgo und Hameln – im Mittelalter bereits Mitgliedsstädte des Hansebundes und auch heute noch aktive Städte im westfälischen und internationalen Hanse-Netzwerk.

Der Hansaweg beginnt am Herforder Bahnhof und führt zunächst entlang des Flüsschens Werre, bevor er aussichtsreich zum Bismarckturm ansteigt. Vorbei am Bad Salzufler Kurpark wird der Aussichtspunkt Hühnerwiem erreicht. Als Höhenweg bietet der Hansaweg nun ständig neue Ausblicke. In Lemgo ist ein Abstecher in die Altstadt empfehlenswert.

In Dörentrup wird auf dem Steinberg mit 395m der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Bei guter Fernsicht öffnet sich hier ein 360°-Rundblick in die Region. Freunde der Kultur machen später einen kleinen Abstecher zur Burg Sternberg. Ein weiteres Highlight erwartet den Wanderer oberhalb von Bösingfeld.

Direkt am Hansaweg befindet sich der Aussichtsturm Hohe Asch, auf dessen Plattform drei Panoramatafeln über die am Horizont liegenden Ziele informieren. Abwechslungsreich, mal durch die offene Feldmark, mal durch Waldgebiete führt der Hansaweg immer weiter Richtung Weser.

Nach mehr als 75 Kilometern Wandererlebnis ist am Klütturm das Ende des Hansaweges erreicht. Gut markierte Wege führen von hier aus in die Rattenfängerstadt Hameln.

Auf der ca. 17 km langen KlimaErlebnisRoute Velmerstot erfahren Sie vieles über die Wirkungen von Wetter, Klima und Luftqualität auf Ihren Körper. Nebenbei geben wir Ihnen ein paar Anregungen zur körperlichen Selbsterfahrung. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Klimawandel mit seinen Folgen für Natur, Landnutzung und den Menschen. Wir zeigen Ihnen Entwicklungen in der Landschaft, an denen Sie erkennen können, wie wir bereits auf den Klimawandel reagieren.

Entlang der KlimaErlebnisRouten werden die faszinierenden Wechselwirkungen von Klima, Natur und menschlicher Gesundheit sichtbar und erlebbar gemacht. Hier erfahren Sie unter anderem, wie sich die Klimaverhältnisse aus historischer Zeit noch heute in der Landschaft widerspiegeln und in welcher Weise die heutigen Klimabedingungen die Pflanzen- und Tierwelt, aber auch den Menschen beeinflussen. Dazu erwartet Sie ein Ausblick darauf, wie sich die Landschaft des Naturparks mit dem derzeitigen Klimawandel voraussichtlich ändern wird.

Liegende Kalksteine oder Eichenstämme, die mit einer durchlaufenden Nummerierung versehen sind, weisen auf Klimaphänomene am Wegesrand hin. Im begleitenden Wanderführer gibt es dann ausführliche Beschreibungen und Erklärungen zu diesen Erlebnispunkten. Insgesamt 18 solcher markierter Punkte liegen an der Route rund um den Velmerstot. Kernthema ist der Klimawandel und dessen Einfluss auf die Landschaft und den Menschen

Als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert, führt die Velmerstot-Route hinauf zur höchsten Erhebung im Eggegebirge, dem Velmerstot. Hinab geht es durch das Silberbachtal

Die seit September 2017 als Qualitätsweg zertifizierte Velmerstot-Route beginnt in der Ortschaft Leopoldstal. Von dort geht es hinauf zur höchsten Erhebung im Eggegebirge, dem Velmerstot. Ein Zwillingsgipfel, der einen Obelisk aus Sandstein und den Eggeturm bereithält. Von dieser 17 Meter hohen Holzkonstruktion genießen Sie einen Panoramablick über das Land des Hermann bis zum Brocken und in die Soester Börde.

Die Lippische Velmerstot (ca. 441 m) liegt, wie der Name schon sagt, im Lipperland und der Preußische Velmerstot (ca. 464 m) im ehemaligen Land Preußen.

Velmerstot bedeutet übrigens der Steilhang von Feldrom (Stot = Steilabhang).

Heute treffen sich hier die Grenzen der Kreise Lippe, Paderborn und Höxter. Der Weg hinab führt zum Silberbach. Sein von der Natur eindrucksvoll gestaltetes Kerbtal zählt zu den beliebtesten Wanderrevieren im Naturpark.

Lassen Sie sich von dem leise dahinplätschernden Silberbach verzaubern und leiten.

Der Leistruper Wald zählt zu den artenreichsten Wäldern Lippes. Laubbäume wie die Rotbuche, Roterle oder Traubeneiche gehören zu dem dichten Baumbestand. Der Untergrund wird aus Sandstein und Ton gebildet.

Durch die wasserstauende Eigenschaft der Tonschicht befinden sich hier zahllose Tümpel, Quellen und Bäche. Auch die Geschichte ist hier spürbar. So führt die Leistruper Wald Route an einem 3.500 Jahre alten Steinhügelgrab mit etwa acht Metern Durchmesser vorbei.

Auch die sogenannten, einem kultischen Hintergrund zugeordneten Opfersteine sind am Wegesrand zu finden. Das eigentliche Highlight des Rundweges ist aber der im Jahr 2015 errichtete Walderlebnispfad.

Elf Stationen zu unterschiedlichsten Themen laden Klein und Groß zum Ausprobieren und Entdecken ein. Hier gibt es viel Neues über den Wald und seine Bewohner

zu erlernen, aber auch Sinnes- und Wahrnehmungsaufgaben sind zu bewältigen. An manchen Stationen gilt es seine Geschicklichkeit zu testen oder sich mit Waldbewohnern zu messen – ein Spaß für die ganze Familie.

Entschleunigung und gleichzeitig Aktion in der herrlichen Natur schließen sich bei dieser Wanderung nicht aus!

Oerlinghausen ist reich gesegnet mit archäologischen Fundstellen. Ausgerüstet mit einem Archäologierucksack geht es auf eine Tour, die für jede Familie gut zu bewältigen ist und auf der Kinder durch anregende Mitmachaktionen bei Laune gehalten werden. Zusammen mit seiner Horde kann man sich im Archäologischen Freilichtmuseum gegen Pfand einen Rucksack ausleihen, in dem sich kleine Überraschungen für Zwischendurch befinden. Materialien zum Bau eines Steinzeitmessers, ein Würfelspiel aus Schafsfußknochen oder Utensilien zum Getreidemahlen. Empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre

Wenn man in die Weite blicken möchte, muss man den Tönsbergrundweg in Oerlinghausen erwandern. Der Rundweg ist einer der ältesten Wanderwege am Tönsberg von Oerlinghausen.

Der Rundweg ist leicht begehbar und bietet wunderbare Aussichten in alle Himmelsrichtungen. Mit einer erfrischenden Pause am Wassertretbecken kann man nach ca. 2 1/2 Stunden wieder am Ausgangspunkt sein. Der Weg führt vorbei am alten Pfarrhaus. Hier stehen zwei wunderbare Naturdenkmale, die Pfarrlinde und eine alte Esche. Ein alter Dorfbrunnen mit Sandsteinfassung erinnert an die Zeit ohne zentrale Wasserversorgung in Oerlinghausen. Im Verlauf der Wanderung haben immer wieder einen herrlichen Blick Richtung Süden ins Paderborner Land bzw. Sauerland. Sie wandern durch den wunderschönen Mischwald vorbei am Wassertretbecken, wo am Südhang des Tönsberges die Sachsenquelle entspringt. Die Quelle ist Teil des Bodendenkmals „Wallburg Tönsberg“. Im weiteren Verlauf erreichen Sie unterhalb der Hünenkapelle einen Aussichtspunkt mit spektakulärem Panoramablick. Auch der weitere Wegeverlauf Richtung Norden bietet immer wieder wunderschöne Aus- und Einblicke!

ie Wilddiebsroute folgt den Spuren der Silixer Wilddiebe und Holzfrevler, die vor 100 Jahren ihren Fleisch- und Holzbedarf auf nicht ganz legale Weise mit Wilddieberei und Holzdiebstahl in den umliegenden Wäldern deckten. Silixen galt als Hochburg dieser Umtriebe. Auf über 20 Infotafeln erfährt der interessierte Wanderer viel über die lokale Geschichte: Woher zum Beispiel die Flurnamen stammen oder wo die Silixer ihr Trinkwasser schöpften. Der Weg führt auch an der „Königskiefer“ vorbei, dem prächtigsten Exemplar ihrer Art in lippischen Forsten, an Schützengräben aus dem 2. Weltkrieg und an Jahrhunderte alten Grenzsteinen. Es gibt also viel zu entdecken. Herrliche Ausblicke ergänzen die Route. Wärmstens empfohlen sei ein Abstecher (300 m) zum Familienplatz, der ganz besondere Aussichten ins Kalletal gewährt.
Die Wilddiebsroute wartet mit zwei Streckenführungen auf. Die kleine Tour ist acht Kilometer, die große zwölf Kilometer lang. Start ist an der Bauernstelle im Dorfmittelpunkt an der Kreuzung. Von dort führt die Wilddiebsroute über die Nüllerholzstraße und den Bülter Weg durch das Dorf hinauf in den Silixer Hagen und über den Kammweg in den Möllenbecker Wald und am Schluss durch Felder und Wiesen zurück zum Ausgangspunkt. Rastmöglichkeiten sind am Potsdamer Platz oder in der Wanderschutzhütte im Zweiländereck vorhanden.

Bitte gehen Sie unbedingt in Pfeilrichtung und achten Sie gut auf die kleinen Wegweiser, denn der Weg ist nur in einer Richtung und sparsam markiert. Die Karte sollten Sie unbedingt mitführen.

Ein beeindruckendes Natur- und Kulturdenkmal sind die Externsteine, eine Felsgruppierung aus Osningsandstein. Diese entstand in der unteren Kreidezeit als Ablagerungsschicht eines Meeres. Vor ca. 80 Mio. Jahren wurde die Schicht durch Verschiebungen der Erdkruste senkrecht aufgefaltet. Die weicheren Gesteine wurden von Wasser und Wind ausgespült und nur der harte Sandstein blieb bestehen, der sich heute mit seinen markanten Rundungen emporhebt.

Im Bereich des Bärensteines führt der Wege über seine Höhen mit den beeindruckenden lichten Mischwäldern gepaart mit Blaubeer- und Besenheideflächen, div. Bänke laden zu Pausen zum Genießen der Schön- und Besonderheiten von Flora und Fauna ein. Knorrige Eichen der Hudewälder sind noch Zeitzeugen, noch im 20jahrhundert wurden hier noch das Hausvieh der Bevölkerung von Holzhausen gehütete. Entlang eines Quellflusses der Wimbecke taucht man in eine völlige Ruhe ein und kann nur dem Gesang der Vögel lauschen.

Der Kickenhagen ist ein Zwillingsbruder von Bärenstein, geprägt wird der Kinickenhagen von einer Bergheidelandschaft, auch hier wurde das Vieh der Nachbargemeinden gehütet. Heute halten die Schafe und Ziegen der Biologischen Station Lippe die Heideflächen frei. Im Schutz des Waldes befinden sich noch weiter Felsen der Externsteine.

Der Weg führt abwärts zu den Externsteinen und sieht diese aus einem anderen, aber schönen Blickwinkel.Das Naturschutzgebiet des Schiepsteins grenzt am Oberen Teich an den Externsteine und dem Untern Teich nahe dem Parkplatz. Verbunden werden diese vom biotobartigen Verlauf der Wiembecke, an beiden Teichen finden div. Wasservögel ihr zuhause, auch der Graureiher stattet den Teichen seinen Besuch ab.

Der „Pivitker Wasserweg“ wurde am 16. August 2018, im Rahmen des 118. Deutschen Wandertages, vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg „naturvergnügen“ ausgezeichnet und verspricht Abwechslung und Natur pur!

Der Pivitker Wasserweg hat die Form einer 8 und eine Länge von ca. 5,2 km. Der Rundweg verläuft lange Strecken am Hasselbach entlang und verbindet die drei Stauseen Donoper Teich, Hasselbachstausee sowie den Krebsteich und führt ebenfalls am Blauen See vorbei.

Bevor Sie dem Panoramaweg folgen lohnt sich ein Abstecher zum Hiddeser Bent! Folgen Sie hierzu einfach dem Zielwegweiser Richtung „Hiddeser Bent“.

Das Hochmoor „Hiddeser Bent“ ist das letzte noch lebende Hangmoor des Teutoburger Waldes. Die Entstehung des Hochmoors begann bereits 7000 v. Chr. und bietet noch heute den Lebensraum für viele hoch spezialisierte und stark gefährdete Pflanzen undTiere. Durch Steigungsregen und kalter Luft herrscht dort ein kühl-feuchtes Klima, welches die Ansiedlung von Torfmoosen ermöglicht.

Bei einer Wanderung im Uhrzeigersinn auf dem mit ein Baum und einem F auf gelben Grund gekennzeichneten Weg erreichen wir bald einen idyllischen Auenwald, den wir teils auf Holzstegen durchqueren:

die Holzstege können bei feuchter Witterung sehr glatt sein.

Im weiteren Verlauf erreichen wir nach dem Wildschweingehege die Försterteiche, von deren Ufer aus wir Wasservögel beobachten können. Der weitere Weg bietet uns reichlich schattigen Wald und wir erreichen bald ein weiteres Wildgehege, wo wir mit etwas Glück Rehwild sehen können.

Im weiteren Verlauf passieren wir die Gaststätte auf dem Landwehrweg und können mehrfach schöne Ausblicke auf Lemgo genießen. Der Landwehrweg folgt der mittelalterlichen Land- wehr, die um Lemgo gelegt bis zum dreißigjährigen Krieg die Lemgoer Mark vor räuberischen Banden schützte. Wir wenden uns dann bald rechts und streben bergab auf einem Weg durch den Wald der Stadt zu.

Wieder nach rechts schwenkend erreichen wir den Staff-Park, eine Oase der Wildblumen und Natur, die auch mit Kunstwerken geschmückt ist: Wer zum Teufel ist eigentlich dieser „Vector“ und warum hat er vom 1.1. bis 31.12. Betriebsferien?

Bergan erreichen wir dann zum Ende der Runde unseren Parkplatz an der Heitkämpen wieder.