Tageswanderungen in Barntrup

Mit unseren Tageswanderungen in Barntrup entdecken Sie ein gut ausgebautes Wanderwegenetz abseits vom lauten Verkehr, schattige Waldwege, Teichanlagen sowie Grillplätze

mit Schutzhütten. Erleben Sie Natur- und Landschaftsgenuss eingebettet zwischen Weserbergland und Teutoburger Wald. Erleben Sie Barntrup.

Viel Spaß beim Wandern!

Ein lohnenswertes Ziel für Wander- und Kunstfreunde ist der Barntruper Kunstpfad mit weit über 20 Kunstobjekten, die an markanten Punkten installiert wurden. Der Kunstpfad ist deshalb kein Wanderweg im eigentlichen Sinne.

Der Kunstpfad führt auf größtenteils befestigten Wald- und Wirtschaftswegen durch die ausgedehnten Waldgebiete südlich von Barntrup. Besonders empfehlenswert ist das Teilstück entlang der Teichanlagen am Hahnebach. Interessant ist auch der historische Ortskern, den der Pfad teilweise durchquert. Die Skulpturen aus Stein, Metall oder Holz erzählen zum Teil auch etwas über die Geschichte der Stadt Barntrup. Jedes Objekt ist mit einer Infotafel versehen, die Aufschluss über Aufstellungsort und Künstler gibt.

Die Wanderstrecke befindet sich südlich von Alverdissen im Nordlippischen Bergland. Sie zieht auf ca. 11 km durch offenes, aber hügeliges Gelände, durch Fichten- und Buchenwäldchen, über markante, landschaftlich besonders abwechslungsreiche Aussichtspunkte und durch sanfte Täler.

Bei Alverdissen wohnten der Sage nach Zwerge in einem kleinen Busch in der “Helle” unter einem Stein.

Ein Mann sollte 200 Taler bezahlen, die er sich bei einem Kredithai geliehen hatte. Jedoch konnte er die Rechnung nicht begleichen, woraufhin er den Stein in der „Helle“ traurig verließ.

Plötzlich stand ein Zwerg vor ihm, welcher sich mit dem Namen Anton vorstellte, und fragte, was ihm fehle. Der Mann erzählte ihm seine Leidensgeschichte. Daraufhin gab der Zwerg Anton dem Mann die fehlenden Taler. “ Ich leihe sie Dir; aber übers Jahr auf Tag und Stunde muss ich sie wieder haben”.

Nach Jahresfrist kehrte der Mann zum Stein in der “Helle” zurück und rief nach Anton – vergeblich. Nach einer ganzen Weile erschien ein anderer Zwerg. Er sagt: „Anton ist tot. Geh nur ruhig heim und behalte dein Geld.“

Etwas Kondition erfordert der 6,3 Kilometer lange Dachsweg, der vorbildlich mit dem Dachssymbol ausgeschildert ist.

Er führt durch ausgedehnte Mischwälder und Feldflur über Berg und Tal und gewährt zwischendurch schöne Ausblicke auf Alverdissen und Bösingfeld. Gut ausgebaute Forstwege wechseln mit schmalen Pfaden ab und verschaffen ein abwechslungsreiches Wandererlebnis. Ruhebänke laden zum Rasten ein.